Workshop: Jugendliche in einer digitalisierten Welt

Welche Medien sind eigentlich aktuell? Wie ist das Medienverhalten von Kindern und Jugendlichen? Was stört daran? Welche Gefahren drohen?

Die Antwort auf diese und weitere Fragen gibt Markus Gerstmann, Medienpädagoge in Bremen, im ersten Modul unserer 4-teiligen Workshopreihe. Danach erarbeiten die Teilnehmenden gemeinsam ein Zukunftskonzept mit langfristigen und nachhaltigen Strategien entlang der folgenden Leitfragen:

  1. Wo ist das Problem aus professioneller Sicht? 
  2. Welche Herausforderungen sehen Jugendliche in dem Themenfeld?
  3. Wo brauchen Jugendliche Unterstützung? 
  4. Wie können mögliche mediale Gefahren präventiv umschifft werden? 
  5. Welche Konflikte liegen im Dunstfeld Erziehung – Pubertät und welche in der richtigen Mediennutzung? Wo überschneiden Sie sich?
  6. Wie und wo brauchen Fachkräfte Unterstützung? 

Vierteiliger Workshop in Kooperation mit ABÖE e.V. für Eltern, päd. Fachpersonal und alle, die nach Handlungsoptionen und Strategien im Umgang mit Kindern und neuen Medien suchen.

Termine

  • Montag, 23.09.2019
  • Donnerstag, 28.11.2019
  • Mittwoch, 22.01.2020 und
  • Mittwoch, 18.03.2020


jeweils von 17:00 Uhr bis 20:30 Uhr im Bürgersaal im Rathaus Loxstedt. Die Fortbildung ist kostenfrei.

Anmeldung und Info beim Präventionsrat Loxstedt und unter 04744 4820. Flyer als PDF

Eltern online, Kind egal?

Warum sehen Eltern lieber auf den Bildschirm und was hat das für Folgen? Vortrag mit Moritz Becker von smiley e.V. Hannover

Dienstag, 14. Mai 2019
19:30 Uhr im Bürgersaal
im Rathaus Loxstedt

War es bis vor kurze  Zeit eher ein Phänomen, das häufiger Kinder und Jugendliche betroffen hat, sind es jetzt vermehrt auch Eltern, die durch eine exzessive Smartphonenutzung auffallen. Kitas erleben Väter und Mütter, die beim Abholen ihrer Kinder sich mehr mit dem Smartphone beschäftigen als mit ihrem Kind. Auf Spielplätzen mit dem Kleinkind beim Spazierengehen mit dem Kinderwagen und beim Mittagessen: das Smartphone nimmt bei einigen Vätern und Müttern einen großen Stellenwert ein. Und das Kind? Was empfinden Kinder in solchen Momenten? Was bewegt die Eltern? Ist den Eltern das Kind tatsächlich egal?
Auf nachdenkliche, kritische aber auch wertschätzende Art und Weise beschreibt Moritz Becker den Spagat zwischen Online- und Elternsein in einer Zeit, in der Rituale und Langzeiterfahrungen mit dem Smartphone noch fehlen. Im Mittelpunkt steht dabei immer wieder die Herausforderung, wie hier eine konstruktive Diskussion mit betroffenen Familien geführt werden kann. Denn eins muss klar sein, den Eltern ist das Kind trotz Smartphone natürlich nicht egal!

Handy aus – Kind an!

Man denkt ja meist, Kinder oder Jugendlichen sind gemeint, wenn jemand sagt: „Handy aus!“. Immer öfter lässt sich aber auch beobachten, dass auch Erwachsene nicht mehr von ihrem Bildschirm lassen können. Da sieht man Väter und Mütter, die unablässig auf ihr Handy gucken, während sie ihr Kind aus dem Kindergarten abholen oder mit ihm auf dem Spielplatz sind. Das ist ein Problem.

Die ständige Verfügbarkeit des Handys und das ununterbrochene Online-Sein sind etwas neues, für das sich gesellschaftliche Regeln erst noch entwickeln. Wir sind uns wahrscheinlich darüber einig, dass der face-to-face Kontakt mit dem eigenen Kind wichtiger ist als alles, was auf dem Handy blinkt und piept. Wir merken aber, dass es nicht so einfach ist, das Handy mal wegzulegen. Deshalb ist es vielleicht nötig ein Bewusstsein dafür zu schaffen, was in der Offline-Welt gerade alles auf einen wartet und dort aktiv zu werden.

Der Präventionsrat Loxstedt hat sich diesem Problem angenommen. Wir konnten erneut die Kunstlehrerin Sandra Schwarze dafür gewinnen, mit den Klassen 9a und 9c des Gymnasium Loxstedt an einem Plakatwettbewerb teilzunehmen. Es sollte der Slogan „Handy aus – Kind an!“ grafisch umgesetzt werden. Heraus kamen 38 Plakate, aus denen die Mitglieder des Präventionsrates insgesamt sechs Gewinner*innenplakate ausgewählt haben. Für eine feierlichen Sieger*innenehrung wurden gestern alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler zusammen mit Sandra Schwarze und Schulleiter Uwe Stockmeier von Bürgermeister Detlef Wellbrock ins Rathaus eingeladen. Dort gab es für die Gewinner*innen Kinogutscheine und gedruckte Versionen ihrer Plakate in den Formaten A1 und A3. Diese werden ab demnächst im Rathaus und im ganzen Gemeindegebiet ausgestellt, um möglichst breit dafür zu werben, mal zu gucken, was sich hinter dem eigenen Handy so alles abspielt.

Dankeschön, 9a und 9c. Ihr habt tolle Plakatideen abgeliefert.

Präventionsrat: Wie schütze ich mich gegen Einbrecher?

Am Mittwoch den 21. März 2018 berät und informiert das Präventionsteam der Polizeiinspektion Cuxhaven über das Thema Schutz vor Einbrecher. Dabei hält Polizeioberkommisar Wolf-Dieter Porthaus einen Vortrag über das Vorgehen von Tätern und wie man sich besser dagegen schützen kann.

Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr im Bürgersaal des Rathauses Loxstedt. Ende wird gegen 20 Uhr sein.

Dadurch, dass in den vergangene 20 Jahren die Einbruchs Rate angestiegen ist, machen sich immer mehr Menschen Gedanken über den Einbruchschutz ihrer Häuser. Heutzutage achten die meisten Bauherren beim Neubau eines Hauses vorab auf die Sicherung des Hauses, aber auch nachträglich können Sicherungen integriert werden.

 

 

Gaffer behindern Feuerwehr

Wie wollen wir miteinander umgehen? Das war das Thema des Präventionsrats Loxstedt, der sich in einer Diskussion mit Hasskommentaren, Fake News und Gaffern beschäftigte. Eingeladen waren Leute, die sich beruflich oder privat damit auseinandersetzen müssen. Auf dem Podium sa?en Leute aus dem Kreis Cuxhaven, die praktische Erfahrungen mit diesen Themen haben.

Moritz Becker vom Smiley-Verein aus Hannover führte ins Thema ein und leitete dann die Diskussion. Anschaulich beleuchtete er die Gründe für Übergreifende Äußerungen im Internet. „Die Leute wollen Aufmerksamkeit oder haben Langeweile“, berichtete er. Manchmal seien es auch Missverständnisse, die zur Diffamierung führen.

Claas Götjen ist ehrenamtlicher Administrator der Facebook-Gruppe Lunestedt mit mehr als 800 Mitgliedern. Diese Gruppe ist nicht öffentlich. Beitreten darf man nur durch persönliche Bekanntschaft mit einem Mitglied. Durch diesen eingeschränkten Zugang kennt man sich untereinander. „Hasskommentare sind eher selten“, berichtete Götjen. Manchmal sei es aber schwierig einzuschätzen, ob ein Beitrag noch Meinung sei oder schon Hetze. Götjen setzt zuerst auf die Eigenverantwortlichkeit der Nutzer. Ein Mitglied kann aber auch ausgeschlossen werden. … mehr lesen

Präventionsrat: Wie gehen wir miteinander um?

Der Päventionrat Loxstedt verantstaltet seine 14. „Offene Präventionsversammlung“.

Am Donnerstag, den 8. Februar 2018 findet um 19:30 Uhr im Bürgersaal im Rathaus Loxstedt eine offene Gesprächsrunde mit Moritz Becker statt.

Der Ton wird rauer. Wer als Mitglied der Rettungsdienste im Einsatz ist, wer sich im Verein einbringt, wer Politiker oder Lehrer ist oder wer auf andere Weise in der Öffentlichkeit steht, muss anscheinend damit rechnen auch persönlich angegangen zu werden. Die Möglichkeit von Internet und Smartphones scheinen diese Entwicklung zu unterstützen.

 

Warum ist das so? Wie wirkt sich das auf das Zusammenleben in unsere Gesellschaft aus? Vor allem, wie können wir alle diesem Problem begegnen?

 

Jahresbericht des Präventionsrates Loxstedt

Der Workshop zur Jahresplanung 2017 befasste sich mit drei Fragestellungen, wobei die Teilnehmer sich in Gruppen aufteilten und nacheinander die drei Themen bearbeiteten (Ergebnisse aus den Gruppen siehe Bilder)

Thema 1 – Selbstverständnis

Es bestand der Wunsch nach klareren Strukturen. Die Sitzungen des Präventionsrats und des Arbeitskreises Prävention sollten zukünftig zusammengelegt werden.  Die Treffen sollten zukünftig in den Büros der teilnehmenden Institutionen und an wechselnden Wochentagen stattfinden.

So haben sich die verschiedenen Vereine/Verbände kennen gelernt und konnten ihre Einrichtungen und ihre Arbeit vor Ort besser vorstellen.

Gewünscht wurde eine stärkere Präsenz auf öffentlichen Veranstaltungen mit einem eigenen Präventionsmobil (ein Anhänger oä.). Vor allem in Hinsicht auf Jugendschutz-Themen und zur Unterstützung von Kollegen des Landkreises und der Polizei (z.B. Dedesdorfer Markt) konnte ein „Eye-catcher“ gute Dienste leisten.

Thema 2 – Aktivierung/Neugewinnung Akteure

Gewünscht wurde eine bessere/deutlichere Außenwirkung des Präventionsrats.

Flyer und Plakate zur Selbstdarstellung sollten erstellt werden und Ansprechpartner zu einzelnen Themen genannt werden. Diese Flyer könnten dann überall in Einrichtungen ausgelegt werden bzw. in Schaukästen etc. hängen.

Die Website des Präventionsrats sollte aktueller gestaltet werden.

Gewünscht wurde eine eigene Facebook-Seite, um mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.

Vor allem jugendliche Vertreter, Vertreter der Schule, Vertreter der Vereine fehlten bisher im Präventionsrat. Diese mussten durch persönliche Ansprache zu einer Mitarbeit motiviert werden.

 

Thema 3 – Projektideen 2017 und Umsetzung

  • Der Konfirmandenbrief sollte weiterhin verschickt werden.
  • Es bestand Einigkeit darüber, dass das Thema Gewalt und Mobbing das Jahresthema wird. Auftakt war die Theateraufführung („Raus bist Du“ vom Berliner Jugendtheater „Eukitea“).
  • Zum Thema Toleranz und Vielfalt sollte eine Aktion „Logo gestalten als Wettbewerb“ folgen (eventuell 2. Jahreshälfte).
  • Denkbar wäre es, die Aktion mit einem Filmprojekt zu begleiten.
  • Weiter im Fokus standen die Themen Streitschlichter, Social Media (Fake News, Hate Speech u.ä.) sowie eine Bedarfsanalyse: Was bewegt Kita, Krippe, Schule, Eltern, Jugendliche?
  • Es sollte Kontakt zum Präventionsrat Bremerhaven hergestellt werden (Wolf-Dieter Porthaus), um Projektideen zu gewinnen und Ideen für neue Arbeitsformen zu entwickeln.

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