Wellenbrecher.

Jetzt sind wir wieder da, wo wir Anfang des Jahres schon mal waren: Die aktuellen Infektionszahlen erlauben nur noch minimale Kontakte; alles, was Spaß macht wird geschlossen oder abgesagt. Aber, anders als im Frühjahr bleiben die Kitas und Schulen diesmal geöffnet und auch Angebote nach §11 SGB VIII, das ist die Jugendpflege, dürfen gemacht werden.

Die Kinder müssen natürlich betreut werden, damit wir weiter zur Arbeit gehen können – es geht bei dieser Entscheidung aber auch darum, die Belastungen der Isolation, deren Auswirkungen auf die Kinder wir noch kaum absehen können, zu begrenzen. Auch, wenn es also folgerichtig und konsequent scheint, den Lockdown wieder auf die Schulen und Kitas anzuwenden, ist es vielleicht richtiger wie es jetzt versucht wird. Hoffentlich.

Wir haben uns heute (elektronisch) zusammengesetzt und besprochen, welche Angebote wir sinnvollerweise und unter welchen Bedingungen noch machen können. Ein paar Sachen mussten wir einstellen – Bärbels Tanzgruppen zum Beispiel. Vieles ist aber auch weiterhin möglich. Unter strengen Auflagen, was Masken und Abstand angeht und nur in festen Gruppen, aber immerhin.

Wir probieren wieder alles, damit wir zusammenkommen. Notfalls eben per Videochat oder per Briefkasten (im Quartierspark). Wichtig ist, dass es überhaupt Kontakte gibt – für euch, aber auch für uns. Jugendpfleger*in sein macht ohne Kinder keinen Spaß.

Hier könnt ihr übrigens die aktuelle Verordnung des Landes mal nachlesen: Vorschriften der Landesregierung