düne international

Zu den spannendsten Kooperationen zwischen der Jugendpflege und den Schulen in Loxstedt gehört eindeutig unsere Mitwirkung am Erasmus+-Projekt mit dem Gymnasium Loxstedt und Schulen aus Nord-Mazedonien, Polen und Estland. Das Ziel war es, gemeinsam Apps zu erkunden, mit denen Lernen möglich (und abwechslungsreich) wird. Zufällig ein ideales Thema in der Coronazeit.

Bereits im November 2019 sind Schüler:innen und Lehrer:innen aus allen beteiligten Ländern nach Skopje gereist. Dort ging es darum, Apps aus dem Themenbereich Musik, Kunst und Sport auszuprobieren. Und natürlich, sich kennen zu lernen. Die Schüler:innen waren in den Familien des Gastgeberlandes untergebracht und haben dort sicher einiges über das Leben in Nord-Mazedonien erfahren.

Ende Februar 2020 trafen sich die Lehrer:innen noch einmal in Estland, um die weiteren Treffen zu planen, dann kam Corona und der erste Lockdown und brachte erstmal alles durcheinander. Weitere Treffen wurden verschoben, das Projekt wurde verlängert, Schüler:innen und Lehrer:innen sind ausgeschieden, neue sind dazugekommen und am Ende musste Estland sogar ganz aussteigen.

Wir haben trotzdem versucht, weiter zu machen. Im März 2022 musste ein Treffen in Warschau zwar ausfallen, dafür haben die Kolleginnen dort aber eine Online-Mobility organisiert, um ihr Thema, Apps für Naturwissenschaft und Technik, vorzustellen. Die Schüler:innen mussten dafür zwar in ihren eigenen Schulen, bzw. in der düne bleiben anstatt zu reisen, dafür hat Warschau aber alles aufgefahren, was digitale Kommunikation zu bieten hat. So gab es nicht nur Vorträge über Zoom, sondern auch internationale Arbeitsgruppen und sogar Museumsführungen und eine Art Mitmach-Techniktheater.

So richtig froh waren dann aber alle, als feststand, dass zum Abschluss, im Mai, noch einmal ein richtiges Treffen in Loxstedt möglich ist. Das Thema hier waren Apps für Geschichte, Geographie und Sprachen und die Möglichkeiten, selbst Lerninhalte zu erstellen. Viel wichtiger war es aber bestimmt, gemeinsame Ausflüge zu unternehmen, zu grillen und natürlich zu feiern. (Zur Abschlussparty waren die Erwachsenen allerdings nicht eingeladen.)

Corona hat uns bei diesem Projekt vor einige Schwierigkeiten gestellt, aber wir sind ja flexibel. Jetzt ist alles gut zu Ende gegangen und wir sagen danke, allen, die mit organisiert haben, auch den Eltern, die trotz Konfirmation oder obwohl ihre Kinder bisher noch gar nicht dabei waren Gäste untergebracht haben. Und natürlich der EU, dafür, dass sie die tollen Erfahrungen, die wir machen durften, finanziert hat. Europa ist schon eine tolle Einrichtung.