Kurze Meldung aus dem Ferienpass

Huhu. Wir sind mittendrin im Ferienpassprogramm und wollten uns mal bei euch melden.

Es war uns bei der Planung ja nicht so klar, ob und wie unsere Aktionen unter Coronabedingungen ablaufen würden. Wir haben trotzdem einfach mal drauflosgeplant und herausgefunden: Das klappt super. 🙂

Wir haben bis jetzt 124 Angebote organisiert und 247 Teilnehmer*innen dafür begeistern können. 803 Veranstaltungplätze konnten wir bisher verteilen – für 287 weitere Plätze stehen Kinder auf der Warteliste. (Wir mussten die Gruppen klein halten, bemühen uns aber, wo es geht, Zusatztermine auf die Beine zu stellen.)

Wir freuen uns, dass ihr alle mitmacht. Schöne Restferien, euch allen.

3mal um die Welt: Der erste Tag

Wir haben gestern den ganzen Tag verfolgt, wie ihr beim Sportmachen Kilometer gesammelt habt. Beim Kickoff seid ihr mit 100 Aktivitäten auf rund 1000 Kilometer gekommen. Dabei waren von der Riesenradtour bis zum Rasenmähen im Garten eine Menge toller Ideen, wie ihr euch fit haltet. Guckt mal unter 3malumdiewelt.de – da gibt es eine interaktive Karte mit den Routen und Aktivitäten des ersten Tages.

Jetzt liegen noch 41 Tage Sommerferien vor uns. Macht weiter Sport und auch Werbung für unsere Aktion. Dann schaffen wir es 3mal um die Welt!

Sportliche Ferien: 3mal um die Welt

3mal um die Welt sind ungefähr 120.000 km. Können wir das schaffen? Mit eurer Hilfe bestimmt. Hier ist die Challenge: Wir und ihr und egal, ob mit dem Fahrrad, Rollstuhl, Inlinern oder durch Joggen, Wandern, Spazieren, sammeln in 6 Wochen Sommerferien alle unsere Kilometer, schmeißen zusammen und kommen so gemeinsam 3mal um die Welt. Easy. 🙂

Trotz Corona und vielen Einschränkungen können wir so jede*r für sich Kilometer sammeln und gleichzeitig alle zusammen etwas Großes erreichen. Die App Strava verbindet unsere Aktivitäten und auf der Aktionsseite 3malumdiewelt.de zeigt ein Bewegungsmelder an, was wir schon erreicht haben.

Das ist gut für Euch, um euer Fitnesslevel zu steigern und es lohnt sich auch für alle anderen, denn wir konnten Sponsoren gewinnen mit deren Unterstützung unser Bringer und die Mobile Jugendarbeit mit zusätzlichen Sportgeräten ausgestattet wird. Ein Teil der Einnahmen wird außerdem an die Bürgerstiftung Bremerhaven und umzu gehen.

Wichtig ist, dass ihr alle mitmacht, denn nur so schaffen wir es, in 6 Wochen 3mal um die Welt zu kommen.

Webinar: Google Docs für die Hausaufgaben

Mit den Jugi Fun Dancern klappt die Videoschule schon.

Hallo zusammen. Macht Homeschooling noch Spaß? Wir hier bei der Jugendpflege tippen auf ja. 🙂 Deswegen haben wir uns gedacht, wir bieten euch auch was an: Webinare per Zoom Videochat. Wir starten mit was leichtem, das die meisten, die schon mal mit uns gearbeitet haben (zum Beispiel im Jugendforum) schon kennen: Google Docs und die Funktion, damit gemeinsam Hausaufgaben zu machen.

Einfach auf den Link unten klicken oder die Meeting-ID in der Zoom App eingeben. Anmeldung ist nicht nötig. Eine Webcam wäre schön. Ein Mikrofon auch. Wer die vorgestellten Tools am Rechner gleich während der Veranstaltung ausprobieren möchte, sollte eine Google-Anmeldung mit Passwort bereit haben. Ansonsten könnt ihr aber auch einfach zugucken.

Das Webinar ist schon ab 14:30 Uhr erreichbar, damit ihr euch mit Zoom anfreunden könnt. Die Teilnahme erfordert ein Passwort, dass ihr vorher bei mir erfragen müsst: Per Telefon unter 04744 4816.

Webinar: Hausaufgaben und Gruppenarbeit mit Google Docs

Uhrzeit: 11.Mai.2020 15:00 Uhr

Zoom-Meeting beitreten: https://us02web.zoom.us/j/89061940277

Meeting-ID: 890 6194 0277

Kurze Anleitung als PDF gibt’s hier.

Wir freuen uns auf euch.


Hof Düring spendet Schutzmasken an Loxstedter Jugendpflege

Maskenübergabe im Therapiehof Düring
Ortsvorsteher Jochen Luitjens, Jugendpfleger Matthias Hillmann, Marion Haase (stellvertretende Einrichtungsleiterin), Geschäftsführerin Janina Tessloff, Bürgermeister Detlef Wellbrock und Näherin Anja Kriegel (v .l.) freuen sich, dass die fertiggestellten Masken nun ihre Abnehmer finden können.
Foto: Gemeinde Loxstedt

25 Bewohner sind aktuell auf dem zur Therapiehilfe Bremen gehörenden Hof in Düring zu Hause. Sie alle leiden schon seit langer Zeit an einem Suchtproblem. „Die Menschen können durch die Sucht körperlich und psychisch krank werden und fallen irgendwann aus allen Hilfssystemen heraus“, sagt Janina Tessloff, Geschäftsführerin der Therapiehilfe Bremen gGmbH als Träger der Einrichtung. Einen Ort zum Leben finden sie dann in der Wohneinrichtung auf dem Gelände eines ehemaligen Bauernhauses am Ortsrand von Düring, einer Ortschaft in der Gemeinde Loxstedt. „Hier können sie, soweit es noch möglich ist, für die eigene Umgebung Sorge tragen und ihren Tag organisieren“, so die Geschäftsführerin, die seit 30 Jahren im Suchtbereich tätig ist. Unterstützung gibt es dabei von insgesamt knapp 20 Mitarbeitern in einer Rund-um-die-Uhr-Betreuung. Ab Oktober übernimmt Marion Haase, jetzt noch Stellvertreterin, die Stelle der Einrichtungsleitung.

Zur Betreuung gehört die Beschäftigung in den verschiedenen Werkstätten auf dem Gelände, die die Bewohner in Eigenregie betreiben. Dazu zählen ein Gewächshaus, eine Holz-, eine Metall- und auch eine Fahrradwerkstatt sowie die Küche und auch der große Garten. In der Nähwerkstatt geht es jetzt besonders hoch her: Es werden sogenannte Alltagsmasken zum Schutz gegen das Corona-Virus genäht. „Wir verwenden Stoffreste, alte T-Shirts oder auch alte Bettlaken“, erzählt Näherin Anja Kriegel. Gummiband sei besonders Mangelware. „Das Maskenprojekt ist hoch sinnstiftend, weil die Bewohner merken, dass sie für die Gesellschaft tätig sind, gewissermaßen etwas zurückgeben können“, bekräftigt Janina Tessloff. Gerade bei Suchtkranken komme das Selbstwertgefühl zum Erliegen und die Selbstwirksamkeitserfahrung sei besonders wertvoll.

50 der genähten Masken hat der Hof Düring jetzt an die Gemeinde Loxstedt übergeben. Die Jugendpflege koordiniert die Ausgabe. Privatpersonen, die Bedarf haben, können sich dort melden. „Wir übernehmen neben den Aufgaben der Jugendarbeit auch Teile der Gemeinwesenarbeit und organisieren bei Bedarf in Zusammenarbeit mit den Ortsvorstehern Einkaufshilfen“, gibt Jugendpfleger Matthias Hillmann ein Beispiel für die Arbeit in Corona-Zeiten. An die in diesem Bereich tätigen ehrenamtlichen Helfer seien über die Ortsvorsteher auch bereits Masken verteilt worden. Jochen Luitjens ist seit einigen Monaten Ortsvorsteher in Düring und bietet dem Therapiehof seine Unterstützung an: „Wir haben hier viele Vereine, wir können Kontakte herstellen, die Türen stehen den Bewohnern offen“, will er, sobald es die Situation wieder zulässt, Verbindungen, die schon einmal bestanden haben, wieder aufleben lassen.

„Es ist bemerkenswert, was in den letzten Jahren hier nach und nach entstanden ist“, beschreibt Bürgermeister Detlef Wellbrock (parteilos) die Entwicklung der Einrichtung, die in dieser Form seit 2015 von der Therapiehilfe Bremen betrieben wird. Der Hof gehöre allerdings schon seit Jahrzehnten zu Düring. Von der Schutzmasken-Aktion zeigt Detlef Wellbrock sich besonders begeistert und spricht ein Dankeschön aus: „Toll, dass sie dieses Projekt aufgelegt haben.“

Text: Andrea Grotheer / Gemeinde Loxstedt

loxrock verschoben

Header loxrock 2021
NZ – 21.04.20

Bei aller Unsicherheit über die Entwicklung von Einschränkunen und Lockerungen der Corona-Kontaktvorschriften – Großveranstaltungen ab 1000 Teilnehmer*innen bleiben in Niedersachsen bis zum 31. August verboten. Punkt.

Loxrock ist natürlich eine solche Großveranstaltung und wird deshalb nicht, wie geplant, am 11. Juli stattfinden. Wir haben uns entschieden, den Turnus von loxrock und go sports einfach umzutauschen: loxrock findet ab dem nächsten Jahr in den ungeraden Jahren statt, go sports in den geraden. In diesem Jahr gibt es weder das Eine, noch das Andere.

Einen Termin für loxrock 21 haben wir schon: am 10. Juli 2021 treffen wir uns (hoffentlich alle) im Gertrudenpark und rocken Loxstedt.

Wir freuen uns schon.